
Ist China 2026 sicher zu besuchen? Ein realistischer Sicherheitsleitfaden für Touristen
Ja — China ist eines der sichersten Länder der Welt für Touristen im Jahr 2026, mit sehr geringer Gewaltkriminalität. Die Hauptrisiken sind kleinere Betrügereien an Touristenzielen, Taxi-Überteuerungen und Sprachbarrieren. Hier erfahren Sie, was Sie wissen und vermeiden sollten.
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Quick Answer
Is it safe to travel to China in 2026?
China is statistically among the safest major countries for foreign tourists in 2026.
Source: U.S. Department of State — China
| Homicide rate | ~0.5-0.6 per 100,000 (UNODC), among the world’s lowest |
|---|---|
| Violent crime | Exceptionally rare against foreigners; makes national news when it occurs |
| Most common scam | Tea ceremony / art student scam near tourist sites — average loss $100-$3,000 |
| Solo female safety | Ranked among the safest destinations in Asia by multiple surveys |
| Night safety | Major city centers safe after dark; use DiDi, not unmarked taxis |
| VPN required? | Yes — for Google, Instagram, WhatsApp, Facebook; install before arrival |
| Emergency numbers | Police 110, Ambulance 120, Fire 119, Traffic 122 — free from any phone |
| Tap water | Do not drink; boil first or use bottled water, even locals do this |
| US advisory level | Level 2 — Exercise Increased Caution (2026); does not advise against tourism |
| Best ride app | DiDi (inside Alipay/WeChat or standalone app) — avoids taxi overcharges |
| Typhoon season | July-October on southern and eastern coasts; plan flex days |
| Medical care | International hospitals in Beijing, Shanghai, Guangzhou, Chengdu, Shenzhen |
| Payment safety | Alipay/WeChat Pay are secure; avoid handing credit cards to street vendors |
| Traffic risk | ~18 road deaths per 100k (WHO); use DiDi, do not self-drive, cross defensively |
| Last updated | 2026-06-17 |
| Last updated |
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Ist China 2026 sicher für Touristen?
Ja, im Großen und Ganzen — Gewaltverbrechen gegen Touristen sind selten, und in den Großstädten fühlt man sich auch nachts sicher. Die praktischen Risiken sind kleinere Betrügereien, nicht lizenzierte Taxis und die Sprachbarriere. Planen Sie voraus, da viele Internet-Apps blockiert sind. Im Global Law and Order Report 2025 von Gallup schnitt China unter den besten 25 % der Länder ab, was das Sicherheitsgefühl der Bürger beim nächtlichen Alleinunterwegssein angeht, und diese Sicherheit gilt in der Praxis auch für Touristen.
Wie sicher ist China im Vergleich zu anderen Ländern?
China gehört bei der Messung von Gewaltkriminalität durchweg zu den sichersten großen Reisezielen für Touristen, wobei sich die Risikoprofile je nach Kategorie unterscheiden. Nachfolgend ein vergleichender Überblick über acht Sicherheitsdimensionen anhand der aktuellsten Daten von UNODC, Numbeo, Gallup und WHO. Mordrate pro 100.000 Einwohner: China ~0,5 | USA ~6,4 | UK ~1,0 | Australien ~0,8 | Japan ~0,2. Index für Gewaltkriminalität (Numbeo, niedriger = sicherer): China 18 | USA 49 | UK 37 | Australien 31 | Japan 16. Sicherheitsbewertung für allein reisende Frauen (Numbeo, höher = sicherer): China 68/100 | USA 42/100 | UK 58/100 | Australien 62/100 | Japan 72/100. Sicherheitsbewertung bei Nacht (Numbeo, höher = sicherer): China 72/100 | USA 48/100 | UK 52/100 | Australien 55/100 | Japan 76/100. Risiko von Touristenabzocke: China Mittel-Hoch an Hauptsehenswürdigkeiten, ansonsten Niedrig | USA Niedrig-Mittel | UK Mittel in Touristenzonen | Australien Niedrig | Japan Niedrig. Terrorrisiko: China Niedrig für Touristen | USA Mittel | UK Mittel | Australien Niedrig | Japan Niedrig. Naturkatastrophenrisiko: China Mittel-Hoch (je nach Region sehr unterschiedlich) | USA Mittel | UK Niedrig | Australien Mittel | Japan Hoch. Verkehrssicherheit — Verkehrstote pro 100.000 (WHO): China ~18 | USA ~12,7 | UK ~2,9 | Australien ~4,5 | Japan ~3,6. Das Fazit: China ist sicherer als die USA und das Vereinigte Königreich, was Gewaltkriminalität und nächtliche Sicherheit angeht, vergleichbar mit Japan bei Straßenkriminalität, weist jedoch ein höheres Verkehrs- und Naturkatastrophenrisiko auf als Westeuropa.
Wie verhält sich die Rate schwerer und kleinerer Kriminalität in China im Vergleich zu anderen Ländern?
Die Mordrate Chinas von ~0,5 pro 100.000 Einwohner gehört zu den niedrigsten der Welt, und Gewaltverbrechen gegen Ausländer sind noch seltener. Die vorsätzliche Mordrate in China liegt nach UNODC-Daten bei etwa 0,5–0,6 pro 100.000 Einwohner und damit weltweit am unteren Ende – weit unter den Werten der USA, Großbritanniens und dem Großteil Europas. Gewaltverbrechen gegen Ausländer sind sogar noch seltener und schlagen in der Regel nationale Schlagzeilen, gerade weil sie ungewöhnlich sind. Kleinkriminalität existiert, ist aber deutlich weniger verbreitet als in vergleichbar großen Städten anderswo: Taschendiebstahl und Handtaschenraub konzentrieren sich auf große Bahnhöfe (Beijing South, Shanghai Hongqiao, Guangzhou South), Nachtmärkte und überfüllte Touristen-Eingänge. Die nahezu flächendeckende Videoüberwachung und strenge Strafen wirken als starke Abschreckung. Betrügereien, Überteuerung und gefälschte Waren sind die Straftaten, denen Touristen tatsächlich begegnen – nicht Raubüberfälle oder Körperverletzungen. Nachts durch zentrale Viertel der Großstädte zu spazieren ist etwas, das Einheimische und Expats routinemäßig und ohne Bedenken tun.
Was sind die häufigsten Touristen-Betrügereien?
Touristen-Betrügereien in China folgen vorhersehbaren, gut dokumentierten Mustern – wer sie im Voraus kennt, eliminiert den größten Teil des Risikos. Nachfolgend die zehn häufigsten Maschen, wo sie stattfinden, wie sie ablaufen, wie viel man ungefähr verlieren kann und wie man sie konkret vermeidet. 1. Teezeremonie-Betrug: Große Touristengebiete (Beijing Wangfujing, Shanghai Nanjing Road, Xi’an Muslim Quarter). Ein freundlicher englischsprachiger Fremder lädt Sie zu einer Teestube für einen ‚Kulturaustausch‘ ein – die Rechnung kommt ohne Speisekarte auf $100–$500. Lehnen Sie jede Kontaktaufnahme auf der Straße zu Tee- oder Kulturveranstaltungen ab. 2. Kunststudenten-/Galerie-Betrug: In der Nähe von Kunstvierteln (Beijing 798, Shanghai M50) und Sehenswürdigkeiten. Ein ‚Student‘ lädt Sie in eine Ausstellung ein, in der Massenprodukte als Originale für $200–$5.000 verkauft werden. Betreten Sie niemals eine Galerie, die Ihnen ein Fremder auf der Straße empfiehlt. 3. Überteuerung durch nicht lizenzierte Taxis: Flughäfen, Bahnhöfe, Ausgänge von Touristenattraktionen. Der Fahrer spricht Sie in der Ankunftshalle an, weigert sich, den Taxameter zu benutzen, und berechnet das 5–10-Fache des DiDi-Preises – $20–$200 pro Fahrt. Nutzen Sie ausschließlich DiDi oder offizielle Taxistände. 4. Jade-, Perlen- oder ‚Behörden-Fabrik‘-Laden: Reisebusstopps in der Nähe der Great Wall, Terracotta Army, Guilin. Guides lotsen Gruppen in Läden, die gefälschten Jade oder Perlen zum 10–50-fachen des tatsächlichen Werts verkaufen – $50–$2.000. Lehnen Sie alle Einkaufsstopps von Reisegruppen ab. 5. Falsche Mönchs-Spende: In der Nähe von Tempeln (Lama-Tempel Beijing, Lingyin-Tempel Hangzhou). Als Mönche verkleidete Personen überreichen Ihnen ein Armband oder Räucherstäbchen und verlangen dann eine ‚Spende‘ – $10–$200. Echte Mönche betteln Touristen nicht an. 6. Überteuerung in Bars oder Clubs: Shanghai Bund, Beijing Sanlitun Nachtleben. Attraktive Fremde laden Sie in eine Bar ein; die Getränkekarte hat keine Preise oder wird nach der Bestellung ausgetauscht – $100–$2.000. Wählen Sie Ihr Lokal selbst; lehnen Sie Einladungen von Fremden in Bars ab. 7. Betrug beim Geldwechsel: Grenzübergänge, Touristenstraßen, nicht lizenzierte Wechselstuben. Manipulierte Taschenrechner, gefälschte Scheine oder Taschenspielertricks beim Bargeldwechsel – $20–$500. Nutzen Sie ausschließlich Bankautomaten oder offizielle Wechselschalter; zählen Sie das Geld selbst nach. 8. Fälschungen als Originale verkauft: Silk Market Beijing, Pearl Market, Yuyuan Bazaar Shanghai. Händler behaupten, Elektronik oder Taschen seien ‚Fabrik-Originale‘, verkaufen aber Fälschungen – $50–$500. Gehen Sie davon aus, dass alles in Touristenmärkten eine Nachahmung ist. 9. SIM-Karte funktioniert nicht: Straßenhändler in der Nähe von Bahnhöfen, kleine Läden. Eine SIM-Karte wird verkauft, die sich nie aktiviert oder nur einen Tag funktioniert – $20–$100. Kaufen Sie SIM-Karten nur in offiziellen Filialen von China Mobile, China Unicom oder China Telecom und nur mit Reisepass. 10. Überteuerndes Restaurant ohne Speisekarte: In der Nähe von Sehenswürdigkeiten (West Lake Hangzhou, Lijiang Old Town, Yangshuo). Restaurants ohne gedruckte Speisekarte oder mit doppelten Preisen für Ausländer – $30–$300. Fragen Sie immer nach einer Speisekarte mit Preisen, bevor Sie sich setzen; verlassen Sie das Lokal, wenn keine gezeigt wird.
Wie erkenne und vermeide ich Teezeremonie-, Kunststudenten- und Überteuerungs-Betrügereien?
Diese Betrügereien folgen alle demselben Muster: Ein freundlicher englischsprachiger Fremder spricht Sie in der Nähe einer Touristenattraktion an und lädt Sie irgendwohin ein – lehnen Sie ab und gehen Sie weiter. Diese Maschen haben ein gemeinsames Muster: Ein freundlicher englischsprachiger Fremder spricht Sie nahe einer Sehenswürdigkeit an, oft in Wangfujing in Beijing, Nanjing Road in Shanghai oder rund um die Terracotta Army, und lädt Sie zu einer ‚Teezeremonie‘, ‚Kunstausstellung‘ oder einem ‚Englisch-Praxis-Café‘ ein. Sind Sie erst einmal drinnen, wird man Sie in eine Rechnung von einigen hundert bis mehreren tausend Dollar drängen, manchmal mit angedeuteten Drohungen, wenn Sie sich weigern. Die Kunststudenten-Variante beinhaltet eine vorgetäuschte Galerie, die Massendrucke als Originale verkauft. Zu den Überteuerungs-Betrügereien zählen nicht lizenzierte Taxis, die den Taxameter ablehnen, ‚spezielle‘ Perlen- oder Jade-Läden sowie Teehäuser ohne Speisekarte. Die Abwehr ist mechanisch: Folgen Sie niemals einem Fremden, der Sie auf der Straße anspricht, nutzen Sie ausschließlich offizielle Fahrdienst-Apps (DiDi) oder Taxis mit Taxameter von offiziellen Ständen, fragen Sie vor dem Hinsetzen nach den Preisen, und verlassen Sie das Lokal sofort, wenn keine Speisekarte gezeigt wird.
Wie sicher ist China für verschiedene Reisetypen?
China ist grundsätzlich für alle Reisetypen sicher, jedoch unterscheiden sich Risikoprofile und praktische Überlegungen deutlich je nachdem, wer du bist und wie du reist. Alleinreisende Frauen empfinden China als eines der sichersten Länder Asiens, mit wenig Belästigung auf der Straße; die Hauptnervigkeiten sind Anstarren und ungewollte Fotos. Familien mit Kindern werden herzlich empfangen und in Warteschlangen bevorzugt behandelt; die Hauptrisiken sind der Verkehr an Kreuzungen und die Luftqualität an schlechten Tagen. LGBTQ+-Reisende sollten wissen, dass gleichgeschlechtliche Aktivitäten legal sind und Beijing, Shanghai und Chengdu sichtbare queere Communities haben, obwohl die öffentliche Haltung konservativ bleibt und Diskretion für alle Paare die Norm ist. Senioren werden China gut bewältigen können, wenn sie mit viel Laufen und Treppensteigen zurechtkommen — Touristenattraktionen sind körperlich anspruchsvoll, und Aufzüge sind nicht überall vorhanden. Reisende mit Behinderungen stoßen auf uneinheitliche Barrierefreiheit; Beijing und Shanghai sind die rollstuhlfreundlichsten Städte, während ältere Sehenswürdigkeiten und traditionelle Viertel Stufen haben und keine Alternativen bieten. Plane detaillierte Routen im Voraus und buche barrierefreie Zimmer direkt bei der Unterkunft.
Ist China sicher für alleinreisende Frauen?
Ja — Umfragen stufen China durchgehend als eines der sichereren Reiseziele für alleinreisende Frauen ein, wo persönliche Sicherheit selten ein Problem ist. Die häufigsten genannten Beschwerden sind Anstarren, ungewollte Fotos und gelegentlich hartnäckige Verehrer. Frauen, die allein reisen, nehmen routinemäßig Nachtzüge und laufen spät abends nach Hause, ohne dass es zu Zwischenfällen kommt. Nachts gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Nutze nachts lieber DiDi statt unmarkierten Taxis, und vertraue auf dein Bauchgefühl — das allgemeine Sicherheitsniveau ist hoch, und gesunder Menschenverstand auf Reisen reicht aus.
Was sagen die Reisehinweise der USA, Großbritanniens und Australiens tatsächlich über China?
Alle drei Hinweise stufen China mit erhöhter Vorsicht ein, raten jedoch bei keinem von touristischen Standardzielen ab. Stand 2026 stuft das U.S. State Department China als Level 2 (Erhöhte Vorsicht walten lassen) ein, vor allem wegen willkürlicher Durchsetzung lokaler Gesetze und des Risikos von Ausreiseverboten, die bestimmte Doppelstaatler betreffen. Das britische FCDO rät von Reisen in Teile von Xinjiang ab und weist auf ein breiteres Risiko willkürlicher Inhaftierung in Rechtsstreitigkeiten hin; für gewöhnliche Touristengebiete wird nicht von Reisen abgeraten. Auch Australiens Smartraveller legt eine allgemeine Stufe „erhöhte Vorsicht walten lassen" fest und empfiehlt ebenfalls, Reisen in bestimmte Grenzregionen zu überdenken. Für klassische Touristenrouten (Beijing, Xi'an, Shanghai, Chengdu, Guilin, Yunnan) sagt dir keiner dieser Hinweise, dass du nicht hinfahren sollst. Praktisch bedeutet das: Halte dich an die lokalen Gesetze, halte deinen Pass und deine Visumsregistrierung aktuell, vermeide politischen Aktivismus — dann wirst du von diesen Randfällen nicht betroffen sein. Doppelstaatler und Personen chinesischer Abstammung sollten die Abschnitte zu Ausreiseverboten sorgfältig lesen, da sich dort das eigentliche Risiko der Reisehinweise konzentriert.
Brauche ich ein VPN?
Ja — installiere und teste ein seriöses kostenpflichtiges VPN, bevor du ankommst, denn Google, Instagram, WhatsApp und die meisten westlichen Websites sind blockiert. Google, Gmail, Instagram, Facebook, WhatsApp, YouTube, die meisten westlichen Nachrichtenseiten und viele Websites von VPN-Anbietern sind in Festland-China gesperrt. Lade ein seriöses kostenpflichtiges VPN (Astrill, ExpressVPN, NordVPN) herunter und teste es, bevor du ankommst. Kostenlose VPNs sind unzuverlässig. Die Great Firewall ist 2026 stabil; es gibt keine Anzeichen für kurzfristige Änderungen. Die Nutzung eines VPN bewegt sich rechtlich in einer Grauzone, aber es ist kein Fall bekannt, in dem kurzfristige Touristen belangt wurden. Gehe bei sensibler Kommunikation davon aus, dass in einem chinesischen Netzwerk nichts wirklich privat ist.
Wie ist es mit politischer Sensibilität?
Vermeide politische Diskussionen in der Öffentlichkeit und in sozialen Medien, und fotografiere niemals Militär oder Polizei — der normale Tourismus ist nicht betroffen. Fotografiere keine militärischen Anlagen, Polizisten oder Proteste. Für Tibet und Xinjiang gelten zusätzliche Genehmigungspflichten und es gibt dort mehr Überwachung. Für den normalen Tourismus hat davon nichts Auswirkungen auf den Alltag. Behalte deine Meinung für dich, poste keine politischen Inhalte auf chinesischen Social-Media-Plattformen, und du wirst keine Probleme haben.
Sind Essen und Leitungswasser in China sicher?
Straßenessen an belebten Ständen mit hohem lokalen Umsatz ist im Allgemeinen sicher, aber Leitungswasser ist nirgendwo ohne Abkochen trinkbar. Die Risiken, die du im Blick behalten solltest, sind rohe oder nicht durchgegarte Meeresfrüchte und Fleisch, ungeschältes Obst, das in Leitungswasser gewaschen wurde, und alles, was lange bei Raumtemperatur gehalten wurde. Hot Pot, gebratene Nudeln, Teigtaschen und gedämpfte Brötchen aus einer Schlange von Einheimischen sind unbedenklich. Leitungswasser ist in Festland-China nirgendwo ohne Abkochen trinkbar; Einheimische trinken abgekochtes oder in Flaschen abgefülltes Wasser, und du solltest das auch tun. Flaschenwasser ist günstig und an jeder Ecke erhältlich. Vermeide Eis in Getränken außerhalb internationaler Hotels, es sei denn, du weißt, dass das Eis aus gefiltertem Wasser hergestellt wurde. Zähneputzen mit Leitungswasser ist in Ordnung. Bei Magenbeschwerden nimm Elektrolytpulver mit und erwäge eine Kur mit einem Probiotikum aus der Apotheke vor Ort; ernsthafte Lebensmittelvergiftungen sind selten, aber möglich.
Wie gefährlich ist der Verkehr, und was sollte ich über Verkehrssicherheit wissen?
Straßenverkehr ist das am meisten unterschätzte Risiko – China hat eine relativ hohe Verkehrstotenrate, und E-Bikes ignorieren routinemäßig Ampeln. Überqueren Sie die Straße daher defensiv und fahren Sie nie selbst Auto. Das Land verfügt über eines der größten Straßennetze der Welt und hat im Vergleich zu Westeuropa eine erhöhte Zahl an Verkehrstoten pro gefahrenem Kilometer, wobei sich die Lage im letzten Jahrzehnt allerdings deutlich verbessert hat. E-Bikes und Roller sind überall und ignorieren häufig Verkehrssignale, Fußgängerüberwege und Einbahnstraßen. Als Fußgänger sollten Sie nicht davon ausgehen, dass eine grüne Ampel oder ein Zebrastreifen bedeutet, dass Autos anhalten. Stellen Sie Blickkontakt her und überqueren Sie die Straße defensiv. Ride-Hailing über DiDi ist für Besucher deutlich sicherer als Selbstfahren. Wenn Sie ein Fahrrad mieten, tragen Sie einen Helm und bleiben Sie auf markierten Wegen. Hochgeschwindigkeitszüge, die U-Bahn-Systeme in Großstädten und Überlandbusse sind alle sehr sicher. Vermeiden Sie es, selbst zu fahren, es sei denn, Sie besitzen einen chinesischen Führerschein, den die meisten Touristen bei einem kurzen Aufenthalt nicht erhalten können.
Sollte ich mir Sorgen um Taifune, Erdbeben oder andere Naturkatastrophen machen?
Das Naturkatastrophenrisiko variiert stark je nach Region – Taifune bedrohen die Südostküste von Juli bis Oktober, während westliche Provinzen das ganze Jahr über seismisch aktiv sind. Die südliche und östliche Küste (Shanghai, Fujian, Guangdong, Hainan, in der Nähe von Hongkong) ist hauptsächlich von Juli bis Oktober von Taifunen betroffen; Stürme können Flüge, Fähren und Züge für 24–48 Stunden lahmlegen und lokale Überschwemmungen auslösen. West-Sichuan, Yunnan, Qinghai und Teile Tibets sind seismisch aktiv und haben bereits zerstörerische Erdbeben erlebt; die Baustandards in Touristenzonen haben sich verbessert, ältere Bauten bleiben jedoch anfällig. Nordostchina hat harte Winter mit Schneestürmen von Dezember bis Februar. Überschwemmungen entlang des Yangtze und des Perlflusses können im Sommer auftreten. Laden Sie die offizielle China-Wetter-App herunter oder nutzen Sie einen Dienst, der lokale Warnungen übermittelt. Befolgen Sie bei Alarmmeldungen die Anweisungen Ihres Hotels und der lokalen Behörden, planen Sie während der Taifun-Saison ein bis zwei flexible Tage ein und registrieren Sie sich beim Reise-Programm Ihrer Botschaft für Notfallnachrichten. Taifun: Betroffene Regionen – Südostküste (Guangdong, Fujian, Zhejiang, Shanghai, Hainan). Hochsaison – Juli bis Oktober. Warnzeichen – Wetter-App-Alarme, Hotelhinweise, Hafen- und Flugstreichungen. Was tun – Bleiben Sie drinnen, halten Sie Wasser und Lebensmittel für 48 Stunden bereit, befolgen Sie Evakuierungsanordnungen. Erdbeben: Betroffene Regionen – Südwesten (Sichuan, Yunnan), Tibet, Qinghai. Hochsaison – Ganzjährig, unvorhersehbar. Warnzeichen – Telefonwarnungen in einigen Regionen, anfängliches Beben. Was tun – Hinlegen, Schutz suchen, festhalten; nach dem Beben in offene Bereiche gehen; Aufzüge meiden. Überschwemmung: Betroffene Regionen – Yangtze- und Perlflussbecken, Zentral- und Südchina. Hochsaison – Juni bis September. Warnzeichen – Starkregenwarnungen, schnell steigender Wasserpegel. Was tun – Sofort höher gelegene Bereiche aufsuchen, niemals durch Hochwasser waten oder fahren. Schneesturm: Betroffene Regionen – Nordosten (Heilongjiang, Jilin, Innere Mongolei). Hochsaison – Dezember bis Februar. Warnzeichen – Starker Temperatursturz, Warnungen des Wetterdienstes. Was tun – Drinnen bleiben, Straßenreisen absagen, Geräte aufgeladen halten. Sandsturm: Betroffene Regionen – Nordchina (Beijing, Innere Mongolei, Gansu, Ningxia). Hochsaison – März bis Mai. Warnzeichen – Oranger Dunst, AQI-Anstieg über 300. Was tun – Tragen Sie im Freien eine N95-Maske, dichten Sie Fenster ab, betreiben Sie drinnen Luftreiniger. Erdrutsch: Betroffene Regionen – Bergiger Südwesten (Yunnan, Sichuan, Guizhou). Hochsaison – Juni bis September während starken Regens. Warnzeichen – Bodenrisse, schräg stehende Bäume, plötzliche Änderungen im Wasserfluss. Was tun – Während starken Regens Bergstraßen meiden; Straßensperrungen beachten.
Wie ist die medizinische Versorgung, und wohin soll ich gehen, wenn ich krank werde?
Tier-1-Städte verfügen über ausgezeichnete internationale Krankenhäuser mit englischsprachigen Ärzten – eine umfassende Reiseversicherung mit Bergungskosten ist unerlässlich. Beijing United Family, Shanghai Jiahui International, Parkway und United-Family-Filialen in anderen Städten sind die Standardwahl für Ausländer. Diese Krankenhäuser akzeptieren internationale Reiseversicherungen und berechnen westliche Preise, daher ist eine umfassende Reiseversicherung mit Bergungskosten unerlässlich. Öffentliche Krankenhäuser sind für Notfälle kompetent, aber überfüllt, weitgehend chinesischsprachig und verlangen in der Regel Vorauszahlung vor der Behandlung. Apotheken (erkennbar am grünen Kreuz) führen die meisten gängigen Medikamente, aber bringen Sie verschreibungspflichtige Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, in der Originalverpackung und mit einem ärztlichen Attest mit, da bestimmte Marken möglicherweise nicht erhältlich sind. Bei kleineren Beschwerden können Apotheker überraschend hilfreich sein. Die Notrufnummer für Krankenwagen ist 120, allerdings variieren die Reaktionszeiten und Englischkenntnisse außerhalb der Großstädte; ein DiDi zum nächsten internationalen Krankenhaus ist oft schneller. Beijing: Beijing United Family Hospital – Englischsprachig Ja, 24/7-Notfall Ja, akzeptiert internationale Versicherung Ja, Telefon +86 10 5927 7000. Shanghai: Shanghai Jiahui International Hospital – Englischsprachig Ja, 24/7-Notfall Ja, akzeptiert internationale Versicherung Ja, Telefon +86 21 5339 6888. Guangzhou: Guangzhou United Family Hospital – Englischsprachig Ja, 24/7-Notfall Ja, akzeptiert internationale Versicherung Ja, Telefon +86 20 8710 6000. Shenzhen: HKU-Shenzhen Hospital IMC – Englischsprachig Ja, 24/7-Notfall Ja, akzeptiert internationale Versicherung Ja, Telefon +86 755 8691 3388. Chengdu: Chengdu United Family Hospital – Englischsprachig Ja, 24/7-Notfall Ja, akzeptiert internationale Versicherung Ja, Telefon +86 28 8503 6888. Hangzhou: Sir Run Run Shaw Hospital VIP Clinic – Englischsprachig Ja, 24/7-Notfall Eingeschränkt, akzeptiert internationale Versicherung Eingeschränkt, Telefon +86 571 8609 0073. Xi'an: Xi'an International Medical Center – Englischsprachig Eingeschränkt, 24/7-Notfall Ja, akzeptiert internationale Versicherung Eingeschränkt, Telefon +86 29 8532 8888.
Was sollten Frauen, LGBTQ+-Reisende und Alleinreisende wissen?
Alleinreisende Frauen berichten China durchgängig als eines der sichereren Länder Asiens – die hauptsächlichen Ärgernisse sind Starren und ungewollte Fotos, nicht körperliche Bedrohungen. Frauen, die alleine reisen, nehmen routinemäßig Nachtzüge und laufen spät nachts nach Hause, ohne dass etwas passiert. Verwenden Sie das gleiche Urteilsvermögen wie überall und vertrauen Sie nachts lieber DiDi als unmarkierten Autos. Für LGBTQ+-Reisende ist die praktische Lage folgende: Gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen sind legal, und es gibt kein nationales Gesetz, das queeres Leben kriminalisiert, aber es gibt keine rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen, und die öffentliche Haltung bleibt außerhalb der Großstädte konservativ. Zurückhaltung bei öffentlichen Zärtlichkeiten gilt gleichermaßen für hetero- und queere Paare. In Beijing, Shanghai und Chengdu gibt es sichtbare queere Communities und Locations; andernorts lesen Sie die Stimmung im Raum. Trans-Reisende können auf Neugier stoßen, selten aber auf Feindseligkeit; ein ärztliches Attest kann die Dokumentenkontrollen an der Sicherheit erleichtern.
Wie sieht es mit Telefon- und Datenschutz aus, und welche Apps funktionieren tatsächlich?
Telefon- und Internetaktivitäten werden in chinesischen Netzen standardmäßig überwacht – installieren Sie vor der Ankunft ein kostenpflichtiges VPN, um gesperrte westliche Apps zu nutzen. Öffentliches WLAN, Hotelnetze und mobile Daten laufen alle über Infrastruktur, die den Datenverkehr protokolliert und filtern kann. Die praktischen Auswirkungen sind für gewöhnliche Touristen überschaubar: Nachrichten über chinesische Apps wie WeChat sind die Norm und funktionieren problemlos, während WhatsApp, Signal, Telegram, Gmail, Google-Dienste, Instagram, Facebook, YouTube und die meisten westlichen Nachrichtenseiten ohne VPN gesperrt sind. Ein seriöses kostenpflichtiges VPN, das vor der Ankunft installiert und getestet wurde, stellt den Zugang in der Regel wieder her, wobei die Verbindung jedoch zeitweise ausfallen kann. Die Nutzung eines VPN bewegt sich technisch in einer Grauzone, die gegen Kurzzeittouristen jedoch nie durchgesetzt wird. Gehen Sie bei sensibler Kommunikation davon aus, dass in einem chinesischen Netz nichts privat ist. Verwenden Sie eine separate Reise-eSIM (wie Airalo oder Holafly) für Daten, wenn Sie lieber keine Apps auf Ihrer Haupt-SIM installieren möchten.
Wie lauten die Notrufnummern, und wie erreiche ich meine Botschaft?
Wählen Sie 110 für die Polizei, 120 für den Rettungsdienst, 119 für die Feuerwehr und 122 für Verkehrsangelegenheiten – alle kostenlos von jedem Telefon im ganzen Land, allerdings sprechen die Leitstellen meist nur Mandarin. Die zentralen Notrufnummern funktionieren im ganzen Land von jedem Telefon aus, auch von ausländischen SIM-Karten, und sind kostenlos. Die Mitarbeiter sprechen in der Regel nur Mandarin, halten Sie also Ihr Hotel oder einen Mandarin sprechenden Kontakt für die Übersetzung bereit. Für den Botschaftskontakt unterhält die U.S. Embassy in Beijing (No. 55 Anjialou Road, Chaoyang District) eine 24-Stunden-Hotline für American Citizen Services, ebenso wie die Konsulate in Shanghai, Guangzhou, Shenyang und Wuhan; Großbritannien, Australien, Kanada und die meisten EU-Länder unterhalten ähnliche Konsulatsnetze. Registrieren Sie Ihre Reise vor der Ankunft beim Reiseprogramm Ihrer Regierung (STEP für U.S. citizens), um Sicherheitsupdates zu erhalten. Bei verlorenem Reisepass kann Ihre Botschaft oder Ihr Konsulat einen Notfallausweis ausstellen, normalerweise innerhalb weniger Werktage; bewahren Sie eine Kopie Ihres Reisepasses und der Visaseite separat als Backup auf.
Was im Notfall zu tun ist: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Notfälle in China sind für Touristen selten, doch wenn man die genaue Reihenfolge der Maßnahmen kennt, vermeidet man Panik und spart entscheidende Zeit. Hier sind die Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die vier häufigsten Notfallszenarien, die Ihnen als Besucher begegnen könnten.
Vorbereitung vor der Reise: eine Sicherheits-Checkliste
Die meisten Sicherheitsprobleme in China lassen sich mit dreißig Minuten Vorbereitung vor dem Einsteigen ins Flugzeug vermeiden. Gehen Sie diese sieben Schritte durch, und Sie kommen mit allen nötigen Werkzeugen bestens vorbereitet an.
Frequently asked questions
Ist es sicher, Streetfood in China zu essen?
Kann ich das Leitungswasser trinken?
Ist die Nutzung von Alipay oder WeChat Pay als Ausländer sicher?
Was tun, wenn ich in China krank werde?
Sollte ich mir Sorgen um Überwachung machen?
Ist es sicher, nachts durch chinesische Städte zu laufen?
Sind die Nutzung von Geldautomaten und Kreditkarten in China sicher?
Was passiert, wenn ich meinen Reisepass in China verliere?
Ist es sicher, in China Nachtzüge und Nachtbusse zu nehmen?
Benötige ich besondere Impfungen für China?
Kann ich mein Mobiltelefon frei nutzen oder wird es überwacht?
Ist es sicher, Tibet oder Xinjiang als Tourist zu besuchen?
Wie sicher ist China speziell für LGBTQ+-Reisende?
Wie ist die Luftqualität, und wann sollte ich eine Maske tragen?
Kann ich in China frei fotografieren?
Wie sicher sind chinesische Hochgeschwindigkeitszüge?
Ist es sicher, Nationalparks und Wandergebiete auf eigene Faust zu besuchen?
Sollte ich bestimmte Gebiete oder Viertel meiden?
Was passiert, wenn ich mein Visum überschreite?
Sind chinesische Polizeibeamte für Ausländer hilfsbereit?
Darf ich verschreibungspflichtige Medikamente nach China mitnehmen?
Wie zuverlässig ist die Polizei-Notrufnummer 110?
Ist China sicher für Familien mit Kindern?
References
- U.S. Department of State — China travel information
- Australian Smartraveller — China
- World Health Organization (WHO)
- UK FCDO China travel advice
- US State Department China travel advisory
- UNODC crime statistics
- Numbeo — China crime index
- Numbeo — Safety Index by country 2026
- WHO Global Status Report on Road Safety
- CDC Traveler’s Health — China
- Gallup Global Law and Order Report 2025
- Beijing United Family Hospital
- Shanghai Jiahui International Hospital
- China Meteorological Administration
- ILGA World — State-Sponsored Homophobia Report
- GeoScience Australia — Earthquake Risk
- STEP — Smart Traveler Enrollment Program
- UK FCDO — Tibet and Xinjiang travel guidance
- Accessible China — Wheelchair Travel Resources
- China Emergency Management — Natural Disaster Response
Written by
Shike (施可)Founder, NihaoVisit (2025–present) · Former Product & Tech Lead, International Hotel Business Unit, Tongcheng-Elong (HK:0780) — 5 years · M.S. Computer Science, USTC (中国科学技术大学)
Real problems this guide solves
- Why is my Alipay not working?You linked a foreign Visa or Mastercard to Alipay but every transaction is rejected at the merchant.
- Why is my VPN suddenly slow or disconnected in China?Your VPN worked for the first 3 days and now it disconnects every 10 minutes, or pages load at dial-up speeds.
- I think I got scammed in China — what should I do?You've been overcharged, given fake money, or pressured into a tea ceremony / art student scam.
Decisions this guide informs
- Alipay or cash — which to use more?Default to Alipay in cities. Carry ¥500–¥1,000 cash for rural areas, taxis without QR codes, and as backup.
- Should I take HSR or fly between Beijing and Shanghai?Take HSR for Beijing-Shanghai — cheaper, more reliable, and ends in the city center. Fly only for routes over 1,500 km.
- Do I really need a VPN in China?Yes if you need any Western app daily; No if you can live without Gmail/Maps/WhatsApp for the trip duration.
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